Forschungsförderung auf Rekordniveau: 150 Millionen Euro für erneuerbare Energien

18.12.2008 | Berlin
Bundesumweltministerium steigert Fördervolumen im Jahr 2008 um 50 Prozent

In diesem Jahr hat das Bundesumweltministerium (BMU) 170 neue Forschungsprojekte zu erneuerbaren Energien mit einem Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro bewilligt. Damit stieg das Fördervolumen im Vergleich zum Jahr 2007 erneut um die Hälfte. "Forschung und Entwicklung sind der Schlüssel für Deutschlands Vorreiterrolle bei erneuerbaren Energien. Wir haben die Forschungsförderung in diesem Jahr massiv ausgebaut. Damit leisten wir auch in der aktuellen Finanzkrise einen Beitrag zur Stärkung unserer Unternehmen und steigern zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der erneuerbaren Energien", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

Die Schwerpunkte der Förderung lagen bei der Photovoltaik und der Windenergie. Hier wurden Projekte in Höhe von jeweils rund 40 Millionen Euro bewilligt. Unter anderem wurde die Gründung des neuen Fraunhofer-Instituts für Windenergieforschung auf den Weg gebracht. Es soll in Kooperation mit den Universitäten Hannover, Oldenburg und Bremen Deutschland als internationalen Standort für Windenergieforschung stärken. In das neue Institut integriert wird auch das vom BMU und dem Land Bremen geförderte Rotorblatt-Kompetenzzentrum des Fraunhofer-Centers für Windenergie und Meerestechnik in Bremerhaven.

Rund 30 Millionen Euro entfielen auf den neuen Förderschwerpunkt "Systemintegration", mit dem das BMU den wachsenden Herausforderungen zur Integration der Windenergie in die Stromversorgung Rechnung trägt. Auch in den Bereichen Geothermie, Solarthermie und bei den solarthermischen Kraftwerken wurde das Förderniveau der Vorjahre übertroffen. So ging in diesem Jahr das solare Turmkraftwerk in Jülich ans Stromnetz. Im bayerischen Unterhaching wurde das vom BMU geförderte Geothermieprojekt mit dem Europäischen Solarpreis 2008 ausgezeichnet. Das Kraftwerk versorgt bereits seit 2007 das örtliche Fernwärmenetz. In diesem Jahr nahm es auch die Stromproduktion auf.

Quelle: Pressemeldung Bundesumweltministerium

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