Gelebtes Europa – Auftaktkonferenz „FloodResilienCity“
Die Teilnehmer folgen einem Aufruf der Europäischen Union und schlossen sich 2007 unter der Leitung der niederländischen Wasserwirtschaftsverwaltung Rijkswaterstaat zu einem Projektteam zusammen. Ziel dieser staatenübergreifenden Kooperation ist die Vereinbarkeit von Stadtentwicklung und Hochwasserschutz. Die Konferenz bildet den Auftakt der fünfjährigen Zusammenarbeit und setzt sich mit dem deutschen Anliegen „Zollhafen Mainz“ auseinander.
Bewusstseinswandel der Entscheidungsträger „Moderner Hochwasserschutz muss bereits in der Planungsphase von Bauvorhaben ansetzen. Von Anfang an sollte die Hochwasserverträglichkeit von Projekten am Wasser, ganz gleich ob in bereits bestehenden Stadtquartieren oder auch bei Neubauten, eine entscheidende Rolle spielen“, erklärt Stadtwerke-Vorstand Detlev Höhne. „Mit dem Gemeinschaftsprojekt "FloodResilienCity" wollen die Teilnehmer einen Bewusstseinswandel in der Öffentlichkeit der Partnerländer und darüber hinaus in ganz Europa erreichen. Das Projekt wird die Möglichkeiten des hochwasserangepassten Planens und Bauens aufzeigen. Es ist damit ein wichtiger Baustein für das nachhaltige Hochwassermanagement", führt Werner Theis, Ministerialdirigent im rheinland-pfälzischen Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz aus. Angetreten, diesen Prozess durch transnationale Zusammenarbeit zu unterstützen, sind unter der Leitung der niederländischen Wasserwirtschaftsverwaltung Rijkswaterstaat Vertreter der Städte Bradford, Dublin, Brüssel, Nijmegen und Mainz sowie des Departement Loiret, der Regionen Agglo Orleans und Les Grands Lacs des Seine Paris sowie Wissenschaftler der Universität Sheffield und der Ecole des Ingénieurs de la Ville de Paris.
Gemeinsame Lösungen für lokale Herausforderungen Unter dem Dach „FloodResilienCity“ diskutieren Experten die unterschiedlichen regionalen Anliegen, die sich in die Rubriken
„Hochwasservor- und nachsorge“, „hochwasserkompatibles Bauen“ sowie „Leben mit dem Hochwasser in Städten“ unterteilen lassen. In gemeinsamen Workshops, die nacheinander bei allen Partnern stattfinden werden, stellen die Teilnehmer ihre regionalen Projekte vor und tauschen Erfahrungen sowie Know-How aus. Die Ergebnisse der Kooperation sollen dazu beitragen, lokale Herausforderungen zu meistern sowie die Aufmerksamkeit für das Thema „Hochwasserschutz“ europaweit zu fördern.
EU-Programm Interreg IV B
Die INTERREG-Programme der Europäischen Union haben das Ziel, durch die Unterstützung grenzübergreifender Zusammenarbeit den territorialen Zusammenhalt in Europa zu fördern. Vor diesem Hintergrund erhält das Gemeinschaftsprojekt „FloodResilienCity“ im Rahmen der INTERREG IV B Förderung der EU einen Zuschuss in Höhe von 8,27 Mio. Euro.
Quelle: Pressemeldung Stadtwerke Mainz AG Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Dieser Beitrag wurde bisher 69 mal gelesen.
(Rang 636 auf umweltschutz-infos.de)
Weitere News
Was bringen umweltfreundliche Mobiltelefone?
21.02.2012 | Fast täglich werden immer wieder neue Handys und Smartphones auf den Markt gebracht. Das Angebot ist umfassend...
weiter in Was bringen umweltfreundliche ...Netzentgelte: Regierung schröpft Verbraucher
21.11.2011 | vzbv fordert eine angemessene Beteiligung der Wirtschaft an den Kosten der Energiewende
weiter in Netzentgelte: Regierung schröpft ...Audi-Umweltstiftung veröffentlicht Jugendbuch für Nachwuchsforscher
19.10.2011 | Umweltaspekte verknüpft mit Bildung. Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit der Natur
weiter in Audi-Umweltstiftung veröffentlicht ...Urlaub im Rhythmus der Natur: Mit gutem Gewissen die niedersächsische Nordsee genießen
14.10.2011 | Klimaschutz, Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit prägen seit langem den Tourismus an der niedersächsischen...
weiter in Urlaub im Rhythmus der Natur: Mit ..."Wir suchen nach langfristigen Investitionen mit stabilen und berechenbaren Renditen"
08.06.2011 | Paul Achleitner, Mitglied des Vorstandes, in einem Interview über die Infrastrukturinvestments der Allianz und...
weiter in "Wir suchen nach langfristigen ...Aktuelles
BASF treibt mit neuer globaler Geschäftseinheit Batterie- Aktivitäten für Elektromobilität voran
Neue Geschäftseinheit "Battery Materials" führt...
weiter ...Neuigkeiten
Gut für Umwelt und Geldbeutel
Der Bereich der Energieversorgung ist bei den Betriebskosten...
weiter ...Klimawandel und Extremereignisse Weltklimarat IPCC zeigt zukünftige Risiken auf
Röttgen und Schavan: Klimaschutz stärken und Wissensbasis...
weiter ...Weitere Themen
Der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung: Wir brauchen einen neuen Aufbruch
Am 28. und 29. Oktober 2011 haben der Parlamentarische...
weiter ...Archiv
Was bringen umweltfreundliche Mobiltelefone?
Fast täglich werden immer wieder neue Handys und Smartphones...
weiter ...Netzentgelte: Regierung schröpft Verbraucher
vzbv fordert eine angemessene Beteiligung der Wirtschaft an...
weiter ...Verschiedenes
Neuer Windpark bei Polch versorgt 6.000 Haushalte mit sauberem Strom
pfalzwind GmbH bringt fünf Windräder nach nur vier Monaten...
weiter ...Ab 2012 wieder Förderung für Rußpartikelfilter vom BAFA
Wer sein Dieselfahrzeug mit einem Partikelfilter nachrüstet,...
weiter ...
