Philips zeigt 2009 im Bereich Nachhaltigkeit ausgezeichnete Ergebnisse und setzt neue Ziele für 2015
Philips hat erhebliche Fortschritte in seinem EcoVision4 Programm erzielt, mit dem sich das Unternehmen 2007 Ziele für grüne Umsätze, Investitionen in grüne Innovation und verbesserte betriebliche Energieeffizienz gesetzt hatte, die das Unternehmen bis Ende 2012 erzielen wollte. Anlässlich der Veröffentlichung des Geschäftsberichts gab Philips heute bekannt, dass bereits 2009 31 Prozent der gesamten Umsatzerlöse aus dem Verkauf grüner Produkte[1] stammten. Das Unternehmen ist damit dem Plan drei Jahre voraus und erwartet bis 2015 die 50-Prozent-Marke zu erreichen. Philips wird sein Investitionsziel im Hinblick auf grüne Innovationen in Höhe von kumuliert 1 Milliarde Euro im Jahr 2010 erreichen und ist sehr gut positioniert, um seine Selbstverpflichtung bezüglich einer Verbesserung der betrieblichen Energieeffizienz um 25 Prozent zu erfüllen.
"Die Tatsache, dass wir unserem 2007 gesetzten Ziel so weit voraus sind, zeigt, dass Nachhaltigkeit einen entscheidenden Faktor in der Geschäftsstrategie von Philips darstellt", so Rudy Provoost, Vorsitzender des Philips Sustainability Board und CEO von Philips Lighting. "Nachhaltigkeit stellt einen integralen Bestandteil unserer Philosophie als Unternehmen im Bereich Gesundheit und Wohlbefinden dar. In Anbetracht der Notwendigkeit ehrgeiziger Strategien in diesem Bereich werden wir uns weiterhin ambitionierte Ziele setzen und diese auch erreichen."
Unter dem Programmnamen EcoVision5 stellte Philips heute seine Nachhaltigkeitsziele für 2015 vor, die auf wichtigen weltweiten Trends basieren, für die das Unternehmen relevante Lösungen bieten kann. Die neuen Nachhaltigkeitsziele von Philips gehen über reine ökologische Ambitionen hinaus und unterstreichen die Ausrichtung des Unternehmens auf Gesundheit und Wohlbefinden.
Philips will bis 2015 über 500 Millionen Menschen mit Produkten und Lösungen im Bereich Gesundheitsversorgung und -pflege erreichen. Bei der Messung der Zielerreichung werden alle Produkte und Lösungen von Philips berücksichtigt, die direkt mit Gesundheitspflege im Zusammenhang stehen. Ein Beispiel ist MammoDiagnostDR. Das Produkt ist Teil einer mobilen Mammographie-Lösung, mit der Frauen in abgelegenen Gegenden des Nahen Ostens der Zugang zur Präventivmedizin erleichtert werden soll.
Bis 2015 wird Philips die Energieeffizienz seines gesamten Produktportfolios um 50 Prozent steigern. Für Beleuchtung werden heute weltweit 19 Prozent - oder fast ein Fünftel - des gesamten elektrischen Energieverbrauchs aufgewendet. Die LED-Technologie ist auf dem Weg ist, rasch zur Industrienorm zu werden, und Philips besitzt die Ressourcen und Möglichkeiten, mithilfe seiner Innovationen im Bereich Beleuchtung für bedeutende Fortschritte bei der Energieeinsparung weltweit zu sorgen. Ein weiteres Beispiel für nachhaltige Beleuchtungslösungen ist die Einführung des ersten solarbetriebenen LED-Flutlichts von Philips in Südafrika. Philips ermöglicht es damit auch in Gegenden ohne Anschluss an ein Stromnetz, nach Sonnenuntergang eine Verbesserung der Lebensqualität durch Licht zu genießen.
Philips hat sich außerdem zum Ziel gesetzt, bis 2015 Rücknahme und Recycling seiner ausgedienten Produkte zu verdoppeln, ebenso wie die Menge an recyceltem Material, das in seinen Produkten verwendet wird. Die Knappheit von Ressourcen und die fehlende Gesetzgebung im Hinblick auf Rücknahme und Recycling in einigen Ländern bzw. Regionen, gekoppelt mit der wachsenden Verbrauchernachfrage in Schwellenländern, schaffen deutliche ökologische Risiken. Philips adressiert diese Probleme im Rahmen seiner Produktentwicklung durch seine EcoDesign-Strategie. Ergebnis davon sind Produkte wie beispielsweise der Staubsauger Performer Energy Care, der zu 60 Prozent aus recycelten und biobasierten Kunststoffen besteht. Philips ist darüber hinaus ein Partner bei der Entwicklung von Gesetzen und Vorschriften in Bezug auf Altgeräterücknahme und Recycling in der EU. Das Unternehmen hat seine 2008 in Indien und Brasilien eingeführten freiwilligen Altgeräterücknahme- und Recycling-Aktivitäten ausgeweitet und diese 2009 auch in Argentinien eingeführt.
[1] Grüne Produkte müssen ein signifikant besseres Ergebnis (mindestens 10 Prozent) als ein Konkurrenz- oder Vorgängerprodukt in einem oder mehreren unserer grünen Fokusbereiche aufweisen. Die grünen Fokusbereiche sind: Energieeffizienz, Verpackung, gefährliche Substanzen, Gewicht, Recycling und Entsorgung, Zuverlässigkeit während der gesamten Nutzungsdauer. Darüber hinaus wird anhand der über die Nutzungsdauer eines Produkts ermittelten Auswirkungen auf die Umwelt die Gesamtverbesserung des Produkts bezüglich Umweltfreundlichkeit bestimmt.
Quelle: Pressemeldung Philips Deutschland GmbH
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