Umweltministerin Conrad: "Koalitionskompromiss zu Solarförderung inakzeptabel"

23.02.2010 | Mainz
Umweltministerin Margit Conrad (SPD) kritisiert scharf die Entscheidung der Koalition zur künftigen Förderung von Solaranlagen. "Die Einigung ist inakzeptabel und kostet Arbeitsplätze", stellt sie fest und kündigt Widerstand über den Bundesrat an.

"Innovationen aus Deutschland werden bestraft und es entsteht ein gigantischer Flurschaden für die gesamte Solarbranche", stellt Conrad fest. Betroffen ist eine Wachstumsbranche mit 55.000 Beschäftigten.

Die Pläne, so gut wie alle Acker- und Grünflächen von der Förderung auszunehmen, sei fatal für die Solarbranche und den notwendigen Energie-Umbau in Deutschland. "Bundesumweltminister profiliert sich als doppelter Ausstiegsminister - raus aus der solaren Energiewende und aus dem Atomausstieg", so Conrad.

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hatte sich auch im Hinblick auf Schott Solar mehrfach für eine Absenkung eingesetzt, die den Unternehmen die notwendigen Anpassungsspielräume gibt.

Quelle: Pressemeldung MINISTERIUM FÜR UMWELT, FORSTEN UND VERBRAUCHERSCHUTZ

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