Umweltministerin Conrad übernimmt Elektro-Dienstauto
Heute übernahm Umweltministerin Margit Conrad den gemieteten Kleinwagen der italienischen Marke "Tazzari Zero" von Martin Görlitz, Inhaber der Görlitz Mobility Solutions GmbH in Koblenz.
"Im Mai haben wir das Netzwerk Elektromobilität der Landesregierung gestartet. Jetzt erproben wir elektrische Mobilität in der Praxis. Die Dynamik ist groß, denn eine klimafreundliche, technologieoffene Mobilität bietet Chancen für Automobilwirtschaft, Arbeitsplätze und Erneuerbare Energien", stellte Ministerin Conrad fest. Die Reduzierung von klimaschädlichen Emissionen im Straßenverkehr gehöre zu den größten Herausforderungen für den Klimaschutz.
Das Netzwerk Elektromobilität hat heute 20 Mitglieder, von Kommunen über Unternehmen bis zu Forschungseinrichtungen und Energieversorgern - und es wächst weiter. Mit 2,5 Millionen Euro vom Umweltministerium gefördert, soll zwischen Stromseite und Automobilseite ("Vehicle to Grid") ein dichtes Netz geknüpft werden. Conrad: "Wir wollen Kompetenzen bündeln und die Potentiale im Land stärken. Elektromobilität braucht Strom aus Erneuerbaren Energien. Wir wollen zeigen, wie regenerative elektrische Mobilität funktioniert."
Umweltministerium, Görlitz Mobility Solutions GmbH und Fachhochschule Bingen begleiten den jetzigen Praxistest, der u.a. Reichweite, Stromverbrauch, Akzeptanz, ideale Einsatzbedingungen von Elektrofahrzeugen untersucht. Die Görlitz Mobility Solutions GmbH stellt hierzu den ersten Fahrstromzähler mit Onlineübermittlung in Deutschland zu Verfügung. Mit dieser Spitzentechnologie lässt sich die Einbindung in die intelligenten Netze der Zukunft erproben. So wird gewährleistet, dass das Elektroauto ausschließlich mit Erneuerbaren Energien betankt wird.
Das Umweltministerium hat zusätzlich ein erstes Elektrofahrrad gekauft. Das E-Bike von Riese & Müller (Darmstadt) soll Mitarbeiter umweltgerecht zu Terminen bringen. Conrad: "In der Kombination von Auto, ÖPNV und Fahrrad werden die Erneuerbaren Energien effizient genutzt. Wem herkömmliche Fahrräder zu anstrengend sind, wird dennoch zu Bewegung angeregt. Auch bei elektrischer Unterstützung muss man bei Elektrofahrrädern in die Pedale treten. Das ist gesund, aber nicht schweißtreibend."
Quelle: Pressemeldung Dell GmbH
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