Urlaub im Rhythmus der Natur: Mit gutem Gewissen die niedersächsische Nordsee genießen

14.10.2011 | Schortens/Wilhelmshaven
Klimaschutz, Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit prägen seit langem den Tourismus an der niedersächsischen Nordsee. Viele autofreie Inseln machen die Region zwischen Ems und Elbe einzigartig und sind Anziehungspunkte für zahlreiche Urlauber. Unberührte Natur und kleine Küstenorte verzaubern die Besucher während eines Ausflugs in den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.

Hier fühlen sie sich frei und können die beeindruckende Kraft und Schönheit des Wattenmeeres genießen. Dank Autofreiheit und weitläufiger Salzwiesen ist jeder Atemzug eine Luftkur für Körper und Seele. Also warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt?

Vor mehr als zwei Jahren hatte sich Juist auf den Weg gemacht: Das Eiland will bis 2030 möglichst klimaneutral - sprich CO2-frei - werden. In diesem Jahr zog die Gemeinde eine erste Zwischenbilanz und stellte fest: Der CO2-Fußabdruck ist schon zierlicher geworden. Zahlreiche Projekte, Aktionswochen und Angebote von Beratungsstellen animieren Bewohner und Urlauber zum Mitmachen. Das Programm ist vielfältig und richtet sich auch an Kinder, die für das Thema Umweltschutz sensibilisiert werden sollen. Die Erwachsenen erhalten eine kostenlose Energieberatung.

Für Nachhaltigkeit und Natürlichkeit steht auch das Nordseeheilbad Spiekeroog. Die Insulaner haben einen Zukunftsprozess unter Beteiligung von Jugendlichen und vielen Institutionen der Insel gestartet. Mit vielen inseleigenen, nationalen und europäischen Projekten unterstützt Spiekeroog die Umwelt, mindert den CO2-Ausstoß und trägt so maßgeblich zur Entwicklung einer umweltgerechten Gemeinde bei.

Nachhaltig logieren im Weltnaturerbe Wattenmeer

Wer eine umweltfreundliche Unterkunft an der niedersächsischen Nordsee sucht, ist auf den Ostfriesischen Inseln richtig aufgehoben. Das im August 2011 eröffnete Logierhus Langeoog beispielsweise setzt neue Maßstäbe für nachhaltigen Tourismus im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Inmitten der friesischen Dorfidylle bietet es seinen Gästen eine faszinierende Kombi-nation aus ökologischer Nachhaltigkeit und höchstem Komfort. Auch im Naturhotel auf Baltrum können Gäste umweltfreundlich ausspannen und einen direkten Blick in die Dünen, auf die Salzwiesen oder den Naturgarten genießen.

Beim Schlemmen die Welt verbessern

Auf Juist ist ab sofort Donnerstag "Veggie-Tag" - und das nicht nur, damit die Inselbesucher noch gesünder und länger am Leben bleiben, sondern auch aus Gründen des Umweltschutzes. Jedes Kilo Fleisch auf dem Teller belastet die Umwelt genauso wie eine Autofahrt über 250 Kilometer. Denn während die Kühe auf frischem Gras kauen, entsteht in ihren Mägen das Treibhausgas Methan, das sich noch gefährlicher als Kohlendioxid auf das Klima auswirkt.

Ein Nordsee-Urlaub ist aber auch ein guter Anlass, sich mit den kulinari-schen Genüssen der Region verwöhnen zu lassen. Viele Ferienunterkünfte und Restaurants haben sich die regionale und saisonale Küche auf die Speisekarte geschrieben. Die Besucher können so auf eine kulinarische Entdeckungsreise gehen und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten. So auch in Andrés Stolles Sterneküche "Marco Polo" im Columbia Hotel in Wilhelmshaven. Der Küchenchef des Restaurants, der jüngst von der Fachzeitschrift "Der Feinschmecker" als "Aufsteiger des Jahres 2011" nominiert wurde, präsentiert hier seine Küchenphilosophie "pure north". Bei diesem Konzept setzt Stolle vor allem auf Frische, auf regionale Produkte der Saison und auf eine handwerklich hochklassige Zubereitung.

Freizeitspaß mit gutem Gewissen

Tausend Meter, fünf Klimazonen, einmal um die Welt: Das Klimahaus" Bre-merhaven 8° Ost veranstaltet am 25. November 2011, ab 19 Uhr den wohl außergewöhnlichsten Lauf Norddeutschlands. Der Klimahaus-Lauf führt die Teilnehmer die kühlen Schweizer Alpen hinauf, durch heiße Wüsten und das Packeis der Antarktis sowie entlang des samoanischen Südseestrands - alles innerhalb der Ausstellung der Wissens- und Erlebniswelt. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt der Deutschen KlimaStiftung zu Gute.

"Viele Urlauber wollen auch in ihrer Ferienzeit aktiv Umweltschutz betreiben. Ob Wattwandern, Sightseeing oder Badeurlaub, Besucher der Ostfriesischen Inseln und Küstenorte können die niedersächsische Nordsee auf umweltfreundliche Weise entdecken und der Natur damit einen Gefallen tun", erklärt Oliver Melchert, Pressesprecher der Nordsee GmbH. "Vom Klimaschutz profitiert schließlich jeder und jeder kann einen wichtigen Teil dazu beitragen."

Quelle: Pressemeldung Die Nordsee GmbH

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