Zusammenarbeit mit Schwellenländern stärkt globalen Klimaschutz
Die Schwellenländer spielen eine entscheidende Rolle, um die globalen Herausforderungen wie Klimawandel und Verknappung von Rohstoffen, Wasser und Land zu bewältigen. Einige der wirtschaftlich stark wachsenden Staaten gehören mittlerweile zu den weltgrößten Emittenten von Kohlendioxid. Zunehmend sehen aber auch die Schwellenländer ihre Verantwortung für nachhaltiges Wirtschaften. Entsprechende Technologien oder Dienstleistungen müssen jedoch häufig an die lokalen Bedingungen angepasst oder erst erforscht werden.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet nun die neue Forschungsinitiative "CLIENT - Internationale Partnerschaften für nachhaltige Klimaschutz- und Umwelttechnologien und -dienstleistungen". In einer ersten Runde können sich deutsche Hochschulen, Forschungsinstitutionen und Unternehmen bis zum 31. August 2010 mit Projektanträgen bewerben. Sie sollten insbesondere auf die Zusammenarbeit mit Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika und Vietnam ausgerichtet sein. In drei Förderrunden stellt das BMBF insgesamt bis zu 60 Millionen Euro bereit.
"Als ein führendes Exportland von Umwelt- und Klimaschutztechnologien nimmt Deutschland seine Verantwortung für die UN-Milleniumsziele zur Entwicklung wahr. Mit der Förderung modellhafter Forschungsprojekte tragen wir dazu bei, eine weltweite Partnerschaft für Entwicklung aufzubauen", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan. "Nur so können wir einerseits Wohlstand sichern und eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen ermöglichen und gleichzeitig den Verbrauch natürlicher Ressourcen beschränken sowie Klima und Umwelt schützen."
CLIENT ist eine der ersten Förderinitiativen des kürzlich veröffentlichten BMBF- Rahmenprogramms "Forschung für nachhaltige Entwicklungen". Für deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen bieten die Projekte die Chance, in weiterführende Kooperationen mit den Schwellenländern einzusteigen. Mit den Projekten soll die wirtschaftliche Wettbewerbsposition Deutschlands und der beteiligten Partnerländer gemeinsam gestärkt und ausgebaut sowie neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Die künftigen Kooperationsprojekte können Themen umfassen wie die Verminderung von Treibhausgasemissionen in allen industriellen Bereichen, die Schließung von Stoffkreisläufen und Recycling, innovative Landnutzungsmethoden, Trinkwassergewinnung und Abwasserbehandlung. Dabei sollen insbesondere die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und naturräumlichen Rahmenbedingungen in den Partnerländern berücksichtigt werden.
Quelle: Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung
Weitere News
Was bringen umweltfreundliche Mobiltelefone?
21.02.2012 | Fast täglich werden immer wieder neue Handys und Smartphones auf den Markt gebracht. Das Angebot ist umfassend...
weiter in Was bringen umweltfreundliche ...Netzentgelte: Regierung schröpft Verbraucher
21.11.2011 | vzbv fordert eine angemessene Beteiligung der Wirtschaft an den Kosten der Energiewende
weiter in Netzentgelte: Regierung schröpft ...Audi-Umweltstiftung veröffentlicht Jugendbuch für Nachwuchsforscher
19.10.2011 | Umweltaspekte verknüpft mit Bildung. Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit der Natur
weiter in Audi-Umweltstiftung veröffentlicht ...Urlaub im Rhythmus der Natur: Mit gutem Gewissen die niedersächsische Nordsee genießen
14.10.2011 | Klimaschutz, Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit prägen seit langem den Tourismus an der niedersächsischen...
weiter in Urlaub im Rhythmus der Natur: Mit ..."Wir suchen nach langfristigen Investitionen mit stabilen und berechenbaren Renditen"
08.06.2011 | Paul Achleitner, Mitglied des Vorstandes, in einem Interview über die Infrastrukturinvestments der Allianz und...
weiter in "Wir suchen nach langfristigen ...Aktuelles
BASF treibt mit neuer globaler Geschäftseinheit Batterie- Aktivitäten für Elektromobilität voran
Neue Geschäftseinheit "Battery Materials" führt...
weiter ...Neuigkeiten
Gut für Umwelt und Geldbeutel
Der Bereich der Energieversorgung ist bei den Betriebskosten...
weiter ...Klimawandel und Extremereignisse Weltklimarat IPCC zeigt zukünftige Risiken auf
Röttgen und Schavan: Klimaschutz stärken und Wissensbasis...
weiter ...Weitere Themen
Der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung: Wir brauchen einen neuen Aufbruch
Am 28. und 29. Oktober 2011 haben der Parlamentarische...
weiter ...Archiv
Was bringen umweltfreundliche Mobiltelefone?
Fast täglich werden immer wieder neue Handys und Smartphones...
weiter ...Netzentgelte: Regierung schröpft Verbraucher
vzbv fordert eine angemessene Beteiligung der Wirtschaft an...
weiter ...Verschiedenes
Neuer Windpark bei Polch versorgt 6.000 Haushalte mit sauberem Strom
pfalzwind GmbH bringt fünf Windräder nach nur vier Monaten...
weiter ...Ab 2012 wieder Förderung für Rußpartikelfilter vom BAFA
Wer sein Dieselfahrzeug mit einem Partikelfilter nachrüstet,...
weiter ...
