In einem vorgezogenen Schritt implementiert PEUGEOT das GTR21-Messverfahren zur kombinierten Leistungsbewertung von Verbrennungs- und Elektromotoren, bevor Euro 7 in Kraft tritt. Die Kennzeichnungen 225 e-DSC7 und 240 e-DSC7 verdeutlichen künftig die exakt gemessene Systemleistung der Plug-In-Modelle 3008, 5008, 408, 308 und 308 SW. Verbrauchs-, Emissions- und Reichweitenwerte entsprechen unverändert den bisherigen WLTP-Angaben. Da sich nur das Prüfverfahren ändert, bleiben Zulassungsgebühren gleich und technische Komponenten unberührt – Anwender genießen verlässliche Informationen.
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PEUGEOT-Hybride nutzen GTR21-Messverfahren zur Leistungsberechnung ohne Soft- oder Hardware
Durch die Nutzung des GTR21-Protokolls gewährleistet PEUGEOT frühzeitig klare und nachvollziehbare Systemleistungswerte für seine Plug-In-Hybridmodelle unter den zukünftigen Euro-7-Anforderungen, ohne dabei in die Fahrzeugarchitektur einzugreifen. Weder Motorhardware noch Steuerungssoftware wurden verändert. Die publizierten Leistungskennzahlen, Verbrauchs- und Emissionsdaten bleiben identisch zu den bisherigen WLTP-Ergebnissen. Die überarbeiteten Werte resultieren allein aus dem neuen Messverfahren, ohne technische Nachrüstungen oder Kompromisse. Kunden profitieren von vorausschauender Rechtssicherheit und verlässlichen Vergleichsdaten im Zuge neuer Emissionsregularien weltweit.
PEUGEOT nennt 3008/5008 künftig als 225 e-DSC7 ohne Änderungen
Peugeot passt die kombinierte Systemleistung seiner 3008- und 5008 Plug-In Hybrid-Modelle auf Basis des GTR21-Protokolls auf 165 kW (225 PS) an, ohne technische Modifikationen vorzunehmen. Die neuen Bezeichnungen lauten 3008 Plug-In Hybrid 225 e-DSC7 sowie 5008 Plug-In Hybrid 225 e-DSC7. Alle anderen Kenndaten bleiben gleich: der gewichtete Verbrauch liegt bei 14,3-14,5 kWh/100 km beziehungsweise 14,7-14,8 kWh/100 km und die CO2-Emissionen betragen unverändert 55-58 g/km bzw. 62-65 g/km und bleiben unverändert.
PEUGEOT 408 240 e-DSC7 mit gleicher Effizienz trotz Leistungssteigerung
Auf Basis des GTR21-Standards wird der PEUGEOT 408 Plug-In Hybrid mit 176 kW (240 PS) ausgewiesen und trägt die Modellbezeichnung 240 e-DSC7. Die elektrischen Verbrauchswerte von 12,9-13,2 kWh pro 100 km bleiben identisch, genauso wie der kombinierte Kraftstoffverbrauch von 2,6-2,9 Litern und der CO?-Ausstoß von 56-60 g/km. Bei vollständig entleerter Batterie bleibt der Benzinverbrauch mit 6,0-6,2 Litern pro 100 km konstant.
308 Hybrid emittiert 52-53 g CO2 pro 100 km
Mit Einführung des GTR21-Protokolls bei den 308 und 308 SW Plug-In Hybrid 195 e-DSC7 nutzt PEUGEOT das künftige Euro-7-Messverfahren vorab. Das hybride Antriebssystem kombiniert Verbrennungs- und Elektromotor zu einer maximalen Systemleistung von 143 kW (195 PS). Der spezifische Energiebedarf liegt bei 12,9 bis 13,0 kWh Stromverbrauch und 2,3 Litern Benzin pro 100 Kilometer, während die CO2-Emissionen offiziell mit 52 bis 53 g/km im WLTP-Zyklus angegeben werden. transparent, vergleichbar und zukunftsorientiert.
PEUGEOT Hybridmodelle halten WLTP-EAER-Ranges konstant in Stadt und Land
Die EAER-Reichweite gemäß WLTP bleibt für alle aktuellen Peugeot Plug-In-Hybride unverändert. Speziell erzielt der 3008 kombiniert eine Strecke zwischen 80 und 81 km, innerorts liegt er bei 105 bis 108 km. Der 5008 kommt auf 76 bis 78 km kombiniert sowie maximal 103 km städtisch. Der 408 erreicht 77 bis 79 km kombiniert und 90 bis 95 km innerstädtisch. Die Modelle 308 und 308 SW fahren einheitlich 81 km kombiniert und 94 bis 96 km urban. Messdaten im WLTP-Protokoll.
GTR21-Ausweisung beeinflusst Gebühren nicht Basis bleibt reine Verbrennungsmotorleistung eindeutig
Die Neudefinition der Systemleistung nach den Vorgaben des GTR21-Protokolls wirkt sich nicht auf die Registrierungskosten aus, da die Gebührenberechnung auf der Basis der reinen Verbrennungsmotorleistung erfolgt. Infolgedessen behalten die Kosten für die amtliche Fahrzeugbescheinigung ihre bisherigen Werte. Diese Vorgehensweise gewährleistet, dass Kunden und Fuhrparkbetreiber keine zusätzlichen Ausgaben für die behördliche Zulassung einplanen müssen, während gleichzeitig die dokumentierte Systemleistung künftig exakter den kombinierten Motorwerten entspricht. Somit bleibt die Planungsbasis transparent verlässlich.
Peugeot nutzt das GTR21-Homologationsverfahren vorab, um künftige Euro-7-Leistungsvorgaben transparent umzusetzen. Verbrauchs- und Emissionsdaten sowie elektrische Reichweiten bleiben unangetastet, da weder Bauteile noch Software verändert wurden. Die neuen Systemleistungsangaben resultieren allein aus dem aktualisierten Messzyklus, bieten präzisere Werte und entsprechen zukünftigem Standard. Da für Zulassungsgebühren ausschließlich die Motorleistung des Verbrenners zählt, fallen keine zusätzlichen Kosten an. Kunden erhalten dadurch sofort belastbare Daten für Kaufentscheidungen und Flottenplanung und optimierte Wartungszyklen und nachhaltige Mobilitätsperspektiven.

