Eisen-III-Phosphat: Low-Risk-Wirkstoff auf dem Vormarsch

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Der Schutz der Pflanzen ist jedes Jahr wieder ein wichtiges Thema. Gerade Nacktschnecken stellen eine große Bedrohung dar und bringen viele Schäden mit sich. Ein guter Pflanzenschutz ist die Grundlage für eine gelungene Ernte. Dabei darf aber auch die Umweltverträglichkeit nicht aus den Augen verloren werden. Phosphat kann hier eine Lösung sein.

Low-Risk-Wirkstoff: wirksam und verträglich für die Umwelt, das Eisen-III-Phosphat

Der Wirkstoff Eisen-III-Phosphat hat in diesem Zusammenhang bewiesen, dass er eine gute Wahl darstellen kann. Durch die EU wurde die Wirkstoffgenehmigung für Phosphat in dieser Ausführung nun neu ausgesprochen. Sie gilt bis in das Jahr 2030 hinein. Zudem gilt Eisen-III-Phosphat nun als ein „Low-Risk-Wirkstoff“. Die Einstufung erfolgte auf der Basis der Verordnung (EG) und entspricht den Vorgaben in Artikel 22. Wenn die Produkt-Re-Registrierung ausgestellt wurde, können also die Köder Derrex sowie Sluxx HP für die Schneckenbeseitigung wieder in Anspruch genommen werden. Der Einsatz ist sowohl im privaten Gartenbau als auch in der Landwirtschaft erlaubt.

Die Schneckenköder mit Phosphat im Einsatz

Die Schneckenköder sind mit Eisen-III-Phosphat angereichert. Bei diesem Wirkstoff handelt es sich um einen natürlichen Stoff, der ebenfalls im Boden zu finden ist. Es gibt weder eine Wasserschutzgebietsauflage noch eine Gewässerabstandsauflage, die eingehalten werden muss. Die gesamte Periode der Vegetation ist es möglich, die Köder zum Einsatz zu bringen. Selbst kurz vor der Ernte ist es noch erlaubt. Die Wirkung ist nachweislich besonders gut. Dabei ist es egal, ob es feuchtkalt ist oder die Temperaturen besonders hoch gehen. Die Köder sorgen dafür, dass der Fraß der Schnecken sofort gestoppt wird und die Tiere zurück in den Boden gehen. Dort verenden sie nach Einnahme der Köder.

Wichtig ist eine besonders hohe Köderdichte, damit der Schutz auch für alle Pflanzen ausreichend vorhanden ist. Pro Hektar ist mit einer Aufwandmenge von 7 kg zu rechnen. Damit sind die Schneckenköder durchaus auch wirtschaftlich stemmbar. Bei Derrex handelt es sich um die finanziell günstigere Variante. Die Hybrid-Pressung hat eine verlässliche Regenfestigkeit. Noch höher ist diese jedoch bei Sluxx HP.

Die beiden Köder mit Eisen-III-Phosphat sind für den ökologischen Landbau geeignet. Sie haben eine Zulassung nach der EG-Öko-Verordnung. Zudem kann eine Registrierung beim Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) nachgewiesen werden. Der Einsatz der Köder mit Phosphat ist auf allen Flächen möglich, die der Allgemeinheit zugänglich sind. Sie können durchaus in öffentlichen Parks, auf Wiesen, Friedhöfen und in Gewächshäusern und Gärten eingesetzt werden. Zudem ist der Einsatz innerhalb von öffentlichen Gebäuden ebenfalls möglich.


Bildnachweis: © Fotolia – countrypixel

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Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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