Klimagipfel in Paris: das sind die Ergebnisse

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Im Dezember 2015 gab es in Paris den Weltklimatag, der anschließen als ein historisches Highlight in die Geschichte eingehen sollte. Der hier geschlossene Vertrag ist der Anfang für eine Veränderung, die längst überfällig war. Bisher hatten Öle, Kohle und Gas eine wichtige Bedeutung für die Menschen, das soll sich jetzt ändern.

Der Klimawandel scheint kurz bevor zu stehen und es wird Zeit, etwas dagegen zu tun. Darüber waren sich auch die Beteiligten bewusst, die im Dezember in Paris am Weltklimagipfel teilgenommen haben. Das hier abgeschlossene Paris-Abkommen kann der Beginn einer Veränderung sein, dafür muss aber auch einiges getan werden. In erster Linie geht es darum, vor allem die Ziele noch konkreter zu formulieren und direkt mit der Umsetzung zu beginnen. Die Grundlage des Vertrages ist vor allem die Beschreibung der Beiträge, welche von den Ländern zu leisten sind. Hierbei handelt es sich um die INDCs. Sollten sich die Staaten nicht an das Abkommen halten, dann ist es gut möglich, dass eine Stabilisierung der Erderwärmung nicht mehr möglich ist.

Momentum für die Dauer umsetzen

Die Aufgaben der einzelnen Mitgliedsstaaten wurden formuliert und stellen diese durchaus vor eine große Herausforderung. Auch wenn alle Beteiligten ihre ernsten Absichten bekundet haben, so kann es durchaus sein, dass es hier Probleme gibt. So wurden in Paris beispielsweise Zusagen in Bezug auf eine Finanzierung gemacht, die sich vor allem auf die Unterstützung von Entwicklungsländern bezieht. Wird dies nicht eingehalten, kann das Momentum nicht umgesetzt werden.

Natürlich scheint es nahe zu liegen, auf das Pariser Abkommen zu warten, welches im Jahr 2020 in Kraft treten soll. Dafür ist jedoch keine Zeit mehr. Der Grund dafür ist, dass die Klimapolitik nicht mehr warten kann sondern durchgesetzt werden muss. Ein Schritt in die richtige Richtung ist dabei auch die sogenannte „Allianz der Ehrgeizigen“. Diese hat sich in Paris gebildet und setzt sich nicht nur aus der EU sondern auch aus Brasilien, den USA sowie pazifischen, karibischen und afrikanischen Mitgliedern zusammen.

Unterstützung dieser Allianz soll unter anderem auch von Deutschland durchgeführt werden. Damit muss aber auch der Kohleausstieg von Deutschland weiter vorangetrieben werden. Präsident Hollande hat vorgeschlagen, hier einen Kohlenstoffpreis anzusetzen, damit das Vorhaben auch vorangetrieben werden kann. Ein Vorreiter für diese Idee ist beispielsweise Kalifornien. Der US-Bundesstaat hat bereits einen Kohlenstoffpreis angesetzt. Es ist durchaus möglich, dass ein Kontakt hergestellt wird, um sich hier zu informieren sowie eine Vernetzung zu schaffen, die für die Allianz wichtig sein kann.


Bildnachweis: © unsplash.com – Manuel Barroso Parejo

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Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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