Flüssiggas: Kosten einsparen

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In den letzten Jahren erfreut sich Flüssiggas als alternative Energiequelle zu herkömmlichen Treibstoffen wie Diesel oder Benzin zunehmender Beliebtheit. Das liegt daran, dass es preisgünstiger als andere Brennstoffe ist und noch lange in größerem Umfang zur Verfügung stehen wird.

Welche Verwendungszwecke ergeben sich?

Das Flüssiggas ist interessanterweise ein Beiprodukt der Benzinproduktion. Ursprünglich diente es meist ausschließlich zu Heizzwecken. Dafür wird es zwar auch heute noch verwendet, zunehmend kommt es aber unter der Bezeichnung Autogas für den Antrieb von Kraftfahrzeugen zum Einsatz. Dabei hat es den Vorteil, dass es relativ sauber verbrennt. Die Verbrennungsprodukte bei Autogas bestehen lediglich aus Kohlendioxid und Wasser. Dadurch wird die Umwelt weniger belastet. Zudem eignen sich Fahrzeuge mit Flüssiggasantrieb für den Einsatz in geschlossenen Räumen. Dazu zählen beispielsweise Gabelstapler und Flurförderfahrzeuge. Das verflüssigte Gas lässt sich leicht und vor allem hochkomprimiert in entsprechenden Druckbehältern speichern und besitzt einen hohen Energiegehalt.

Hat Flüssiggas auch Nachteile?

Kein System und keine Einrichtung ist vollkommen. Auch bei Autogas gibt es einige Probleme. So lassen sich beispielsweise nicht alle Fahrzeuge auf Flüssiggasantrieb umrüsten. Dieselfahrzeuge sind dafür gänzlich ungeeignet. Auch manche ältere Benziner können nicht umgestellt werden. Die Umrüstung sollte nur in zugelassenen Fachbetrieben erfolgen und ist nicht billig. Von sogenannten Schnäppchen sollte man jedoch lieber die Finger lassen, weil sich dahinter unseriöse Anbieter verbergen können.

Durch die Umrüstung verringert sich zudem das nutzbare Kofferraumvolumen, weil der Flüssiggastank meist im Kofferraum untergebracht wird. Zugleich ist der Verbrauch bei Autogas etwa 10 bis 20 Prozent höher. Die Reichweite pro Tankfüllung nimmt dagegen ab. Diese Nachteile werden aber durch den niedrigeren Preis mehr als ausgeglichen. Außerdem schont Autogas den Motor, weil bei der Verbrennung weniger Rückstände und Verunreinigungen entstehen.


Bildnachweis: © morguefile.com – jarndt

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Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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