Die Verleihung vom Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt im Jahr 2015

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Der „Deutsche Innovationspreis für Klima und Umwelt“ wurde auch im Jahr 2015 wieder verliehen. Dieses Mal konnte sich die aqua-concept GmbH den Preis sichern und hat diesen gemeinsam mit der geoKOAX gewonnen. Ausgelobt wurde der Preis vom BDI sowie dem Bundesumweltministerium. Grund für den Preis war eine Kooperation, die aus einer nachhaltigen und hocheffizienten Wärmeträgerflüssigkeit sowie einer innovativen Erdsonden-Technologie besteht.

Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und geht an die beiden Gräfelfinger Unternehmen aqua-concept GmbH und geoKOAX GmbH. Verliehen wurde der Preis im Bereich von „Produkt und Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz“. Das Gesamtkonzept steht für eine ebenso umweltschonende wie auch kostengünstige Lösung in der Geothermie. Mit der geoKoax-Erdwärmesonde sowie der Wärmeträgerflüssigkeit coracon GEKO, ist ein System entstanden, das eine perfekte Übereinstimmung bietet. Damit soll eine Geothermie nahe der Oberfläche auch in Trinkwasserschutzgebieten eingesetzt werden können.

Was ist der IKU-Preis?

Der IKU-Preis ist eine Auszeichnung für besondere Produkte, Dienstleistungen, Verfahren oder auch Geschäftsmodelle, die sich in Bezug auf Umwelt und Klima verdingt gemacht haben. Die ausgezeichneten Produkte müssen die Lebensbedingungen der Menschen in verschiedenen Bereichen verbessern. Der Preis wurde inzwischen zum fünften Mal verliehen. Die Fachjury wählt aus den verschiedenen Einsendungen die Preisträger aus. Insgesamt gibt es sechs verschiedene Kategorien. Die Bewertung basiert auf wissenschaftlichen Grundlagen, die durch das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung zusammengestellt werden.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks verleiht den Preis

Der Preis wurde den beiden Unternehmen durch die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks verliehen. Entgegengenommen wurde der Preis durch die Geschäftsführer Jörg zu Dohna sowie Dr. Andreas Detig.

Geothermie als Erfindung für die Zukunft

Eine optimale Alternative zu fossilen Lösungen stellt die oberflächennahe Geothermie darf. Gerade in Bezug auf das Management von Freiflächen sowie von Gebäuden kann das Konzept sehr gut funktionieren. Es handelt sich bei der Geothermie um eine unerschöpfliche sowie eine erneuerbare Energie, die frei von CO2 ist und damit die Umwelt nicht belastet. Mit der Kombination der beiden Gewinnerunternehmen ist es möglich, eine effiziente Laufleistung mit einem hervorragenden Anlagenschutz zu kombinieren. Besonders wichtig ist jedoch der Punkt, dass die Systeme auch in Wasserschutzgebieten eingesetzt werden können, ohne hier einen Schaden zu hinterlassen. Die Jury unterstrich die Vorteile der preisgünstigen Bauweise, der Nachhaltigkeit sowie der Effizienz. Damit konnten sich die Unternehmen gegen eine Vielzahl von Bewerbern durchsetzen und sich den Preis inklusive Preisgeld sichern. Gleichzeitig heißt es, dass hier eine zukunftsweisende Richtung eingeschlagen wurde, die deutliche Verbesserungen beim Umweltschutz nach sich ziehen kann.


Bildnachweis: © Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI

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Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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