Smog-Warnung in Peking

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Im gesamten Bereich von Nordchina wird vor der hohen Luftverschmutzung gewarnt. Nun war es wieder soweit und Peking hat inzwischen zum zweiten Mal die höchste Smog-Warnung herausgegeben. Besonders stark betroffen ist die Hauptstadt.

In der chinesischen Hauptstadt Peking wurde erneut die höchste Alarmstufe für Smog ausgerufen. Vom 19.12.2015 bis zum 22.12.2015 waren die Bürger dazu angehalten, sich auf eine starke Luftverschmutzung einzustellen. Dies bedeutet auch, dass sowohl Schulen als auch Kindergärten nicht geöffnet wurden. Zudem waren einige Industriebetriebe dazu angehalten, in dieser Zeit den Betrieb zumindest zu verringern. Teilweise wurden auch ganze Stopps verhängt. Weitere Beschränkungen kamen auf den Autoverkehr zu.

Die Warnstufe wurde im Dezember nun zum zweiten Mal ausgerufen. Interessant dabei ist der Fakt, dass die zwei Ausrufe beide im Dezember durchgeführt wurden. Es handelt sich dabei um die Alarmstufe Rot, die gilt. Die Höhe der Schadstoffbelastung am 18.12. war bei 151. Dabei handelt es sich um eine Höhe, die durchaus als sehr bedenklich, sogar als gefährlich, einzustufen ist. Von der Weltgesundheitsorganisation wird ein Höchstwert von 25 als unbedenklich gesehen. Tatsächlich gab es in China aber auch schon Messungen in Höhe von 600.

Die Entwicklung des Smog-Alarms

Schon lange hat Nordchina mit einer sehr hohen Belastung durch den Smog zu kämpfen. Das Problem dabei ist, dass die Bewohner bisher nicht rechtzeitig informiert wurden. Es wurde Kritik an den Behörden laut. So haben die Pekinger Bewohner darauf hingewiesen, dass ihnen mit der höchsten Alarmstufe zu lange gezögert wird. Das System für den Smog-Alarm gibt es bereits seit 2013. Auch vor Dezember waren die Werte schon bedenklich. Dennoch haben die Behörden bis dahin nicht die höchste Warnstufe ausgerufen. Die Kritik der Bewohner wurde angenommen. Nach den bedenklichen Messungen wurde daher gleich zweimal die Alarmstufe Rot ausgerufen. Für die Bürger bedeutet dies natürlich deutliche Einschränkungen.

Die Luftverschmutzung in China ist ohnegleichen auf der gesamten Welt. Das Land China ist bekannt als weltweit größter Verursacher in Bezug auf die Bildung von Treibhausgasen. Die Luftverschmutzung ist massiv, die Menschen leiden stark darunter. Grund sind unter anderem vor allem die Kohlekraftwerke. Kohlekraftwerke sind in China stark verbreitet und wirken sich deutlich auf die Luftverschmutzung aus. Nicht zu unterschätzen ist auch, gerade in den Großstädten, das Aufkommen an Autos. Der Verkehr ist massiv, die Abgase verschmutzen die Luft und unterstützen damit ebenfalls die hohen Schadstoffwerte. Wie China diese Problematik weiter angehen möchte, ist bisher in einem genauen Plan noch nicht bekannt geworden.


Bildnachweis: © unsplash.com – RayBay

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Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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